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Verpachtung Admonterhaus ab Mai 2020 (Admonterhaus)

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Verpachtung Admonterhaus ab Mai 2020

Admonterhauszoom


Die ÖAV Sektion Admont-Gesäuse verpachtet ab der Saison 2020 das Admonterhaus.

Voraussetzungen: Gesucht werden nette, motivierte und auch technisch versierte Hüttenpächter, die an einer langfristigen Bewirtschaftung nach den Zielen des Alpenvereins interessiert sind. Wir erwarten gute gastronomische und organisatorische Fähigkeiten mit entsprechenden Erfahrungen. Technische Kompetenz zur eigenverantwortlichen Betreuung aller Anlagen und gute Zusammenarbeit mit der Sektion werden ebenfalls vorausgesetzt.
Interessierte richten ihre aussagekräftige Bewerbung schriftlich an:

Alpenvereinssektion Admont-Gesäuse
Obmann Ernst Kren
Marienpark 225
8911 Admont
Tel.: 03613/22199
avadmont@gmx.at


Informationen zum Haus:
Lage: Östliche Haller Mauern
Höhe: 1725 m
Erbaut: 1894, ÖAV-Sektion Ennstal-Admont
Sektion: ÖAV-Sektion Admont
Bewirtschaftet: Mai bis Oktober (je nach Schneelage)
Kapazität: 32 Schlafplätze, kein Notlager
Wasserversorgung: Quell- und Regenwasser
Stromversorgung: Solaranlage und Dieselaggregat
Abwasserentsorgung: Biologische Kläranlage

Anschrift:

Admonterhaus, 8913 Admont
Tel.: 03613/3552 o. 0699/10137205
Versorgung per Huschrauber. Frischware muss ca. 30 Minuten getragen werden.
Besichtigung und Einarbeitung in der Saison 2019 möglich.


Zustiege:
Weng/Buchauer Sattel, Weg-Nr.: 636, 2,5 Std.
Hall Dorf, Weg-Nr.: 633, 3 Std.
Oberlaussa, Weg-Nr.:633, 3 Std.
St. Gallen über Admonter Höh,
637, 633, 4,5 Std.

Ziele:
Admonter Warte, 10 Min.
Grabnerstein über Jungfernsteig
(Klettersteig A), 1 Std.
Mittagskogel, Weg-Nr.: 634, 1 Std.
Natterriegel, Weg-Nr.: 634, 1,10 Std.
Hexenturm, über Rosskar, Weg-Nr.: 634, 2,5 Std.
Über Hexensteig (A+B), 2,5 Std.
Klettergarten in Hausnähe

Knapp 1100 Meter über Admont, eingebettet zwischen Mittagskogel und Admonter Warte, liegt die kleine Hütte in 1725 m Seehöhe direkt am Grabnertörl. Das Admonterhaus ist somit die höchst gelegene Schutzhütte der Ennstaler Alpen. Erbaut wurde das Stammhaus in mühevoller Arbeit 1894, drei Jahrzehnte darauf erfolgte eine wesentliche bauliche Erweiterung. Der 1980 durchgeführten Generalsanierung folgten, wiederum fast drei Jahrzehnte später, ein Sanitärzubau sowie die Errichtung einer modernen Kläranlage. Bis heute verfügt das Admonterhaus weder über eine Zubringerstraße noch über eine Seilbahn. Wohl auch deshalb behielt das schlichte Haus seinen ursprünglichen und gemütlichen Charakter.

Aus allen Richtungen und das ist hier sprichwörtlich gemeint führen die Anstiege zum Admonterhaus am Grabnertörl. Der Standardanstieg ist jener von Süden, der vom Buchauersattel bei Weng aus über die Grabneralm und den Großfeldboden in rund zweieinhalb Gehstunden zum Stammhaus der Admonter Alpenvereinssektion führt. Vom Haller Dorf aus führt ein weiterer schöner Anstieg, ein ehemaliger Almsteig in drei Stunden zur Hütte. Die Wegnummer 633 begleitet auch den Steig, der von Oberlaussa aus, also von der Nordseite her über die Pölzalm und den Seeboden die Hütte erreicht (ebenfalls 3 Stunden). Auf diesem Steig, am so genannten Klapfboden, zweigt auch der Übergang zur Admonter Höhe bzw. in die Pölzau bei St. Gallen ab. Gesamt ca. 4,5 Stunden.

Drei weitere Steige treffen vor den Toren des Admonterhauses zusammen: der eine hat die Admonter Warte, (Hausberg, 1804 m, 10 Minuten) zum Ziel, der andere den nahen Grabnerstein (1847 m), der von hier aus über den Jungfern-Klettersteig erreicht wird. Der dritte Steig hat höhere Ziele: zunächst der nahe Mittagskogel (2041 m, 1 Stunde) bzw. der Natterriegel (2065 m, 10 Minuten vom Mittagskogel), und weiter westwärts die Bärenkarmauer, die auch als Hexenturm (2172 m) bekannt ist. Das Admonterhaus gilt auch als optimaler Standort für Alpinkurse: zum einen wegen der nahen Klettersteige, zum anderen wegen der direkt in Hüttennähe eingerichteten Klettergärten. Als Kletterberg sei die Rauchmauer erwähnt: Zustieg vom Admonterhaus ca. 1 Stunde; Touren im IV und V Grad. Sehr einsam und alpin.