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SicherAmBerg: Bergwandern (Bergwandern | SicherAmBerg)

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SicherAmBerg: Bergwandern

Berti und Gerti haben diesen Sommer etwas ganz Besonderes vor: Sie wollen beim Bergwandern hoch hinaus. Spektakuläre Landschaften, einsame Stille und atemberaubende Wege stehen dabei am Programm. Der tollpatschige Gevatter Tod folgt ihnen dabei auf Schritt und Tritt, doch Berti und Gerti wissen was zu tun ist!

Trailer: Sicher Bergwandern mit Berti & Gerti

7 Videos: Sicher Bergwandern mit Berti & Gerti!

1. Gesund am Berg

Wandern in den Bergen hat positive Effekte auf die Gesundheit. Allerdings sollte nur auf Tour gehen, wer fit und vor allem gesund ist. Besonders das Risiko eines Herzkreislauf-Versagens ist bei männlichen Sportlern über 40 erhöht. In diesem Tutorial erfährst du, wie du dich richtig auf die Wandersaison vorbereitest!

2. Planung und Ausrüstung

Fünf kritische Punkte gilt es bei der Tourenplanung zu beachten. Vor allem geht es darum, eine gewissenhafte Planung in Bezug auf die Tour, die Gruppe, das Material und die Verhältnisse auszuführen. In der Gruppe kann die gewissenhafte Planung der Tour Ängsten und Zweifel vorbeugen und wird so Teil des Gesamterlebnisses.

 

3. Wegeklassifizierung

Blau, rot, schwarz – kennst du dich aus? Eine international einheitliche Schwierigkeitsbewertung für Wander- und Bergwege gibt es nicht. Auch innerhalb von Österreich sind die Unterschiede zum Teil gravierend. In diesem Tutorial lösen wir das Rätsel rund um die zahlreichen verschiedenen Wegekonzepte und geben dir Orientierung im Schilderwald.

4. Orientierung

Sind wir noch am richtigen Weg? Orientierung am Berg stellt immer eine besondere Herausforderung dar. Auch beim Bergwandern kann es aufgrund von Dunkelheit, Nebel oder schlechten Wegmarkierungen dazu kommen, dass die Orientierungs- Kompetenz gefordert ist. Wie eine topografische Karte funktioniert und welche Möglichkeiten der elektronischen Unterstützung in Form von Apps möglich sind, erfährst du in diesem Tutorial.

 

5. Trittsicherheit

Bist du trittsicher? Gleichgewicht und Trittsicherheit zählen beim Bergwandern zu den wichtigsten motorischen Grundfertigkeiten. Da wir uns im Alltag aber fast ausschließlich auf befestigtem Untergrund bewegen, ist es gar nicht so selbstverständlich, dass wir diese Fertigkeiten mitbringen, wenn wir in die Berge gehen. Wie du deine Bewegung optimieren kannst und welche Fehler du dabei auf keinen Fall machen sollst erfährst du in diesem Tutorial.

6. Wandern mit Kindern

Wandern, ein Kinderspiel? Unser Credo lautet: Wir begleiten unsere Kinder in die Berge und nicht sie uns! Langweilige Talhatscher sind für Kinder furchtbar öde. Außerdem ist es wichtig, viele Pausen und spielerische Highlights in das Programm einzuplanen. In diesem Video erfährst du, was es beim Wandern mit Kindern zu beachten gibt, damit es allen Spaß macht.

 

7. Altschneefelder

Achtung, rutschig! Altschneefelder stellen ein häufig unterschätztes Absturzrisiko dar. Vor allem am Beginn der Wandersaison nach schneereichen Wintern ist das Risiko, auf hartgefrorenen Schneefeldern auszurutschen, hoch. Mit der richtigen Technik, vor allem aber mit dem richtigen Material begegnen wir dieser alpinen Gefahr allerdings gut vorbereitet.

 

Wissen, worauf es ankommt: Die SicherAmBerg Animationsvideoreihe BERGWANDERN umfasst 10 animierte Video-Tutorials rund um das Thema „Sicherheit beim Bergwandern“. Dazu wurden die Themengebiete Planung, Ausrüstung, Unterwegs mit Kindern sowie wertvolle Tipps und Verhaltensregeln beim Bergwandern ausgearbeitet und filmisch animiert. Viel Spaß beim Anschauen!


1. Gesund in die Berge

Bergwandern ist Ausdauersport. Die positiven Belastungsreize für Herz und Kreislauf setzen Gesundheit und eine realistische Selbsteinschätzung voraus. Vermeide Zeitdruck und wähle das Tempo so, dass niemand in der Gruppe außer Atem kommt.

2. Sorgfältige Planung

Wanderkarten, Führerliteratur, Internet und Experten informieren über Länge, Höhendifferenz, Schwierigkeit und die aktuellen Verhältnisse. Touren immer auf die Gruppe abstimmen! Achte besonders auf den Wetterbericht, da Regen, Wind und Kälte das Unfallrisiko erhöhen.

 

3. Vollständige Ausrüstung

Passe deine Ausrüstung deiner Unternehmung an und achte auf ein geringes Rucksackgewicht. Regen-, Kälte- und Sonnenschutz gehören immer in den Rucksack, ebenso Erste-Hilfe-Paket und Mobiltelefon (Euro-Notruf 112). Karte, Apps oder GPS unterstützen die Orientierung.

4. Passendes Schuhwerk

Stabile Wanderschuhe schützen und entlasten den Fuß und verbessern die Trittsicherheit! Achte bei deiner Wahl auf perfekte Passform, rutschfeste Profilsohle, Wasserdichtigkeit und geringes Gewicht.

 

5. Trittsicherheit

Stürze, als Folge von Ausrutschen oder Stolpern, sind die häufigste Unfallursache! Beachte, dass zu hohes Tempo oder Müdigkeit deine Trittsicherheit und Konzentration stark beeinträchtigen. Besondere Vorsicht beim Abstieg. Achtsames Gehen verhindert Steinschlag.

6. Auf markierten Wegen bleiben

Im weglosen Gelände steigt das Risiko für Orientierungsverlust, Absturz und Steinschlag. Vermeide Abkürzungen und kehre zum letzten bekannten Punkt zurück, wenn du einmal vom Weg abgekommen bist. Häufig unterschätzt und sehr gefährlich: Steile Altschneefelder!

 

7. Regelmäßige Pausen

Rechtzeitige Rast dient der Erholung, dem Genuss der Landschaft und der Geselligkeit. Essen und Trinken sind notwendig, um Leistungsfähigkeit und Konzentration zu erhalten. Isotonische Getränke sind ideale Durstlöscher.

8. Verantwortung für Kinder

Beachte, dass Abwechslung und spielerisches Entdecken für Kinder im Vordergrund stehen! In Passagen mit Absturzrisiko kann ein Erwachsener nur ein Kind betreuen. Sehr ausgesetzte Touren, die lang anhaltende Konzentration erfordern, sind für Kinder nicht geeignet.

 

9. Kleine Gruppen

Kleine Gruppen gewährleisten Flexibilität und ermöglichen gegenseitige Hilfe. Vertraute Personen über Ziel, Route und Rückkehr informieren. In der Gruppe zusammen bleiben. Achtung Alleingänger: Bereits kleine Zwischenfälle können zu ernsten Notlagen führen.

10. Respekt für Natur & Umwelt

Zum Schutz der Bergnatur: Keine Abfälle zurücklassen, Lärm vermeiden, auf den Wegen bleiben, Wild- und Weidetiere nicht beunruhigen, Pflanzen unberührt lassen und Schutzgebiete respektieren. Zur Anreise öffentliche Verkehrsmittel verwenden oder Fahrgemeinschaften bilden.

 

Bergwandern ist wohl die schönste Form, die Berge stressfrei zu erleben. Nicht ohne Grund haben es inzwischen Millionen Österreicher zu ihrem Freizeitsport erkoren.

Bergwandern (Foto: ÖAV/Norbert Freudenthaler)

Publikationen:

Das Booklet Bergwandern enthält nicht nur wertvolle Infos, um Risiken vorzubeugen, sondern auch Tipps, wie man die einzigartige Bergwelt mit Freude und Genuss erleben kann. Unser Booklet ist das sechste Buch der Serie SicherAmBerg. Es fasst kompakt und anschaulich die wichtigsten Infos für Wanderer zusammen.


Booklet Bergwandern
Cardfolder Bergwandern
 

Mehr zum Thema:

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