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Vorsicht bei Pistentouren!

Pisten sind bis Liftöffnung nicht gesichert, Sperren ist Folge zu leisten

Pistentour (Symbolbild) 
Foto: Alpenverein/Mario Zott

[11.12.2020] Der Alpenverein, die Seilbahnwirtschaft und das Land Tirol rufen zu Vorsicht bei Touren in Skigebieten auf. "Bis zum voraussichtlichen Beginn des Skibetriebs am 24. Dezember sind Pistentouren vom Gefährdungspotenzial her Skitouren im freien Gelände gleichzusetzen. Das bedeutet, dass die Benützung der Pisten auf eigene Gefahr erfolgt, Gefahrenstellen nicht abgesichert sind und Lawinen wie im freien Gelände abgehen können", betonen Sportlandesrat LHStv Josef Geisler, Alpenvereinspräsident Andreas Ermacora und der Obmann des Fachverbandes Seilbahnwirtschaft Franz Hörl.

Man dürfe sich nicht in falscher Sicherheit wiegen, weil man in einem Skigebiet unterwegs sei. So gilt es, auch bei vermeintlichen Pistentouren die aktuelle Lawinensituation genau zu beachten. Dazu kommt, dass die Seilbahnbetreiber trotz geschlossener Lifte Präparierungsarbeiten vornehmen müssen, um dann mit besten Bedingungen für die einheimische Bevölkerung öffnen zu können.

Pistensperren mit Maß und Ziel: Alpenverein wünscht sich Zeitfenster für Tourengeher

Finden Präparierungsarbeiten statt, so werden die Pisten dafür wie bei normalem Skibetrieb gesperrt sowie entsprechende Warnhinweise aufgestellt und Absicherungen angebracht. Diese Empfehlung gibt auch die Fachgruppe Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Tirol aus. 

"Diesen Warnhinweisen ist unbedingt Folge zu leisten. Bei einer Pistensperre besteht Lebensgefahr, etwa durch Pistenraupen und Seilwinden oder auch durch Lawinensprengungen", appelliert Andreas Ermacora vom Alpenverein an die Sportbegeisterten, Sperren im Sinne der eigenen Sicherheit unbedingt zu respektieren. 

Er betont aber auch: "Besonders in Zeiten wie diesen leistet sportliche Betätigung einen unschätzbaren Beitrag zur körperlichen und mentalen Gesundheit. Gerade am Wochenende sollen, wenn möglich, keine Präparierungsarbeiten auf Pisten stattfinden."

Angesichts der aktuell sehr umfassenden Pistensperren ergänzt Alpenvereins-Generalsekretär Clemens Matt: "Wir verstehen natürlich, dass die Pisten präpariert werden müssen und der neu gefallene und produzierte Schnee verarbeitet werden muss, allerdings ist es nicht solidarisch, dass keine Zeitfenster gewährt werden, in denen das Pistentourengehen ermöglicht wird. Es wäre ein Zeichen der Solidarität, wenn man vormittags oder am Wochenende die Infrastruktur nützen könnte."

 
 

Videoclip: Gefahren auf gesperrten Pisten

Welche Gefahren auf gesperrten Pisten lauern, macht ein Videoclip des Landes Tirol deutlich. Dieser wurde im Rahmen der Sensibilisierungskampagne von "Bergwelt Tirol – miteinander erleben" zum Thema Pistentouren gedreht und zeigt auf, dass etwa die Pistenpräparierung mit Seilwinden für Abfahrende zur tödlichen Falle werden. 

"Wir haben uns vehement dafür eingesetzt, dass Einzelsportarten im Freien möglich sind. Gleichzeitig bitten wir eindringlich darum, bei allen sportlichen Aktivtäten äußerst verantwortungsvoll zu sein und die Regeln zu beachten, um sich selbst und andere nicht zu gefährden sowie das stark geforderte Gesundheitssystem und die Rettungskräfte nicht zusätzlich zu belasten", fasst LHStv Geisler zusammen.  

 
 
 
 

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