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Bücher für Sie gelesen (Literaturtipps (November bis Jänner))

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Bücher für Sie gelesen

Literaturtipps ( November bis Jänner)

Kurt Albertzoom

Tom Dauer
Kurt Albert
Frei denken - frei klettern - frei sein

336 Seiten, 109 farb. u. 34 sw. Abb., 22,5 cm x 15 cm, gebunden mit Schutzumschlag, ISBN 978-3-7022-3874-2, Tyrolia, 2020, EUR 29.95

Kurt Albert (1954–2010) war einer der größten und geistreichsten Kletterer und Bergsteiger aller Zeiten. Geboren in Nürnberg, zählte er zu den Pionieren der internationalen Freikletterbewegung, die im Frankenjura eines ihrer Zentren hatte. Mit der Erfindung des Rotpunkts schrieb Kurt Albert Klettergeschichte. Sein scharfer Verstand, seine Offenheit gegenüber Menschen und Ideen, seine Abenteuerlust und sein Witz machten ihn zum Mittelpunkt einer sportlich-gesellschaftlichen Subkultur, deren Einflüsse weit über das Klettern und Bergsteigen selbst hinausgingen. Mit ihr veränderten sich auch Traditionen, Werte und Denkmuster, Klettern wurde zum Breitensport, dessen ökonomische und ästhetische Bedeutung heute in vielen Teilen der Gesellschaft deutlich sichtbar ist.
Mit zahlreichen Erstbegehungen hinterließ Kurt Albert seine Spuren in den Bergen der Welt. Noch bemerkenswerter als seine alpinistischen Leistungen ist aber die Konsequenz, mit der er seinen Lebensstil über Jahrzehnten hinweg beibehielt. Kurt Albert war nicht nur Freikletterer – er führte vor allem und zuvorderst ein freies, unabhängiges Leben.
Mit seiner Biografie füllt der mehrfach ausgezeichnete Autor und Filmemacher Tom Dauer eine Erinnerungslücke, die Kurt Alberts plötzlicher Unfalltod im September 2010 gerissen hat. Sein Buch wird all jene ansprechen, die Klettern und Bergsteigen nicht nur als Sport, sondern als Lebensgefühl begreifen.

Tyrolia

Abenteuer Wissenschaftzoom

Thomas Hofmann
Abenteuer Wissenschaft
Forschungsreisende zwischen Alpen, Orient und Polarmeer


287 Seiten, mit 190 farb. Abb., 17,5 x 24,5 cm, gebunden, ISBN: 978-3-205-21104-4, Böhlau, 2020, EUR 27,99

Der Alltag von Naturforschern, ob auf hoher See, im Polarmeer oder im Hindukusch, ist reich an unerwarteten Erlebnissen und Gefahren. Im Mittelpunkt steht die Frage nach der emotionalen, der menschlichen Seite der Forscher, bei ihrer Suche nach neuen Erkenntnissen
Was erleben Naturforscher bei ihrer Arbeit vor Ort? Wie geht es Geologen, Geographen und Geodäten in den Bergen Afghanistans oder im Karakorum? Wie er- und überlebten die Männer auf der Fregatte Novara Flauten und den Taifun zu Kaisers Franz Josephs Geburtstag am 18. August 1858 im offenen Ozean? Streikende Sherpas im Himalaya, reißende Gebirgsbäche, schlechte Straßen und Schwierigkeiten mit lokalen Behörden sind Überraschungen, die es immer gab, und stets aufs Neue zu bewältigen sind. Neben Gefahren und Nöten gibt es auch feierliche Momente. Legendäre Äquatortaufen auf hoher See werden ebenso lebendig, wie das Zeremoniell beim Jahreswechsel im Polarmeer 1872/73 als der Champagner nur mehr ein Eisklumpen war. Tagebücher, Briefe, persönliche Gespräche, Biografien und unveröffentlichtes Archivmaterial geben Einblicke in den harten Alltag der Wissenschaftler. So eröffnet sich eine bislang kaum beachtete, zutiefst menschliche Perspektive.
Geologen, Geodäten, Glaziologen, etc. haben es nicht leicht, die Arbeit draußen, das Messen, Beobachten, Aufzeichnen und Kartieren im Feld oder Gelände ist oft reich an Entbehrungen. Das Buch von Thomas Hofmann widmet sich eben diesem bislang kaum beachteten Aspekt der Forschung, nämlich dem Wie (wird geforscht) und der Frage: Was erleben Forscher. In 13 Kapiteln beschreibt er Beispiele vom 19. bis ins 21. Jahrhundert. Die Stationen zu denen er uns in lebendiger Sprache führt reichen von Obergurgl (Landung Piccards am 27. Mai 1931), über die Bergwelt Afghanistans (Rohstoffexpedition 1972) bis in den Karakorum, wo er unveröffentlichte Details aus Tagebüchern zur DÖHKE 1954 (Deutsch-Österreichische-Himalaya-Karakorum-Expedition) unter der Leitung von Wolfgang Pillewizer bringt. Jener Geodät ist bekanntlich der Pate des 3.000m hohen Pillewizergipfels, der am 24. September 1988 seinen Namen bekam. Auch der harte Alltag auf den Ozeanen (Forschungsreisen auf Bohrschiffen), im hohen Norden (Jan-Mayen Expedition von Tollner 1932/33; Payer-Weyprecht 1872/74) und Antarktis sind zu finden. Auch Themen wie Nahrung, Ausrüstung oder Zeitvertreib kommen vor.
Das Buch überzeugt durch kompetente Recherche, zahlreiche, z.T. unveröffentlichten Daten, Karten, und Bilder.

Böhlau

Bunte Steinezoom

Hans Egger
Bunte Steine
Ausflüge in die Erdgeschichte zwischen Ybbs- und Trauntal

156 Seiten, durchg. farb. bebildert, 18,5 x 26 cm, Hardcover, ISBN 978-3-7025-0991-0, Verlag Anton Pustet, 2020, EUR 25,00

Spannend wie ein Krimi! Der geologische Bau der Alpen ist schon ein ziemliches Durcheinander. Gesteine, die räumlich und zeitlich weit voneinander entstanden sind, liegen heute nicht nur oft direkt nebeneinander, sondern auch übereinander und manchmal sogar verkehrt herum.
Seit mehr als 200 Jahren arbeiten Geologen daran, die Geschichte dieser Gesteinsformationen in die richtige Reihenfolge zu bringen. Immer neue Beweise werden mit kriminalistischem Spürsinn gesammelt, um den Ablauf der Geschichte unserer Alpen noch genauer zu rekonstruieren.
Die „Beweissicherung“ erfolgt in der freien Natur und hat schon früh das Interesse der Schriftsteller geweckt. Bereits 1857 beschrieb Adalbert Stifter in seinem Roman „Der Nachsommer“ zum ersten Mal in der Literaturgeschichte die Geländearbeit der Geologen.
Der Titel des vorliegenden Buches ist dem Erzählband „Bunte Steine“ von Adalbert Stifter entlehnt und präsentiert einige der interessantesten Fundstücke der geologischen Detektivarbeit aus den ober- und niederösterreichischen Alpen. Sie werden über den geologischen Reichtum staunen!

Verlag Anton Pustet

Karnische und Julische Alpenzoom

Hannes Lexer, Stefan Lieb-Lind
Best of Südostalpen
Karnische und Julische Alpen

 ca. 500 Seiten, komplett 4 Farbig, 11,5 x 18,5 cm, Softcover, ISBN-13 978-3-95611-103-7, Panico Alpinverlag, 2020, EUR 44,80

Topaktueller, umfangreicher Kletterführer für die Karnischen und Julischen Alpen. Die vorgestellten Gebiete brauchen sich im alpinen Vergleich vor berühmten Kletter-Regionen nicht zu verstecken. Die vorgestellten Gebiete brauchen sich im alpinen Vergleich vor berühmten Kletter-Regionen nicht zu verstecken. Im Gegenteil: Tolles Gestein, die (noch) relative geringe Frequentierung der Gebiete, das mediterrane Klima und die Nähe zu Bella Italia bieten eine ganz besonders interessante Mischung
Im Vierländereck zwischen den österreichischen Bundesländern Osttirol und Kärtnten, Slowenien und Italien ist die Vielfalt im Wortsinne grenzenlos. Rund um den Plöckenpass wartet bester Hochgebirgskalk mit Routen zwischen 4 bis 11, vor famoser Kulisse und garniert mit italienischer Kulinarik. Erholungssuchende Kletter-Familien werden hier genauso laut jubeln wie leistungsorientierte Top-Kletterer.
Ein weiteres traumhaftes Gebiet ist der Kletter-Hot-Spot um den Wolayersee mit den kurzen Zustiegen und sehr vielen gut abgesicherten Routen im Schwierigkeitsbereich 5 bis 7. Über 30 Mehrseillängenrouten dieser begehrenswerten Kategorie warten darauf, geklettert zu werden.
Und das ist noch lange nicht alles: Auch das weitläufige Gebiet des Nassfelds, der Kinigat an der Grenze zwischen Osttirol und der Provinz Belluno, die Klettereien am Pass Sella Nevea in den Julischen Alpen und der mächtige Stock des Mangart, an der Grenze zwischen Italien und Slowenien, sind beschrieben.
In den Südostalpen findet man alle erdenklichen Facetten des Kletterns: hohe wilde Wände, alpine Sportkletterrouten, gemütliche Klettergärten und lässige Boulderspots.

Panico Alpinverlag

Die Kilimanjaro-Strategiezoom

Reinhard Goisauf
Die Kilimanjaro-Strategie
Warum das Ziel mehr als ein Ziel ist …

199 Seiten, 8 farb. Abb., 15,5 x 22,5 cm, broschiert, ISBN 978-3-662-61435-8, Springer, 2020, EUR 20,55

In diesem Ratgeber liegt der Fokus auf der Bedeutung der Ziele, die hinter den Zielen liegen. Erfahren Sie, warum diese eine enorme Wirkkraft auf uns haben und dem individuellen Sein mehr Sinn verleihen. Wie Ziele gebildet und der Weg zur Zielerreichung mit Freude und Zufriedenheit beschritten werden kann, wird Ihnen vom Autor unterhaltsam und leicht verständlich erklärt. Die interessante Story basiert auf der eindrucksvollen Besteigung des Kilimanjaros, die daraus abgeleiteten Erkenntnisse sind wissenschaftlich fundiert und die abgeleiteten Tipps für jeden nutzbar. Sie lernen eine leicht anwendbare Methode kennen, die es Ihnen ermöglicht, einen mit Ihrer eigenen Persönlichkeit stimmigen Weg zu gehen. So können Sie besser erkennen, welche Handlungen zu Ihrem Ziel führen und welche Emotionen bei deren Ausführung entstehen. Dabei wird deutlich, dass Erfolg und Zufriedenheit weit mehr bedeuten als die bloße Zielerreichung.

Springer

Das Unmögliche ist etwas weiter obenzoom
Das Unmögliche ist etwas weiter oben
Jacopo Larcher
Das Unmögliche ist etwas weiter oben


232 Seiten, bebildert, 14 x 21 cm, Hardcover, ISBN: 978-3-903183-43-8, übersetzt von Maria Anna Söllner, egoth verlag, 2020, EUR 24,90

„Das Unmögliche“ ist etwas, womit sich die meisten Bergsteiger und Kletterer ein Leben lang auseinandersetzen: die ewige Suche nach dem „Noch-nicht-Möglichen“, das bald jedoch möglich werden könnte, die Suche nach der Grenze, nach neuen Abenteuern, der Versuch, die Messlatte immer höher zu legen und sich selbst immer wieder vor neue Herausforderungen zu stellen.
Der Südtiroler Ausnahmekletterer Jacopo Larcher beschreibt in seinem Buch „Das Unmögliche ist etwas weiter oben“ in einem sehr persönlichen, ehrlichen und bisweilen recht selbstironischen Rückblick sein bisheriges (Kletter-)Leben, beginnend mit seinen Anfängen in der Bozener Kletterhalle, wo er von der allerersten Kursstunde an genau weiß, dass er seinen Sport gefunden hat. Später lernt er in Trient und Arco gleichaltrige Gleichgesinnte kennen und entdeckt, dass es auch sehr schön sein kann, wenn man seine Leidenschaft mit anderen teilt. Eine sehr erfolgreiche Phase der Wettkämpfe beginnt, in der ein gezieltes und sinnvolles Training (kein Training „bis zur totalen Erschöpfung“, wie er anfangs denkt) immer wichtiger wird, bis er sich ganz dem Felsklettern zuwendet und im traditionellen Klettern (Clean Climbing) seine persönliche Form des Kletterns findet. Die Trad-Kletterprojekte, die nun folgen, führt Larcher zum größten Teil mit seiner Lebensgefährtin Babsi Zangerl durch, sie führen ihn in die ganze Welt, unter anderem an die Bigwalls im Yosemite Valley, und gipfeln in der Begehung der Tribe-Route im italienischen Klettergebiet Cadarese – seine bislang schwierigste und härteste Route, die er in Dankbarkeit seinem „Stamm“ („tribe“), der Kletter-Community, widmet.

egoth verlag

Steinwildzoom

Gunther Greßmann
Steinwild
am Großglockner

160 Seiten, durchg. farb. bebildert, 21 x 24 cm, Hardcover, ISBN 978-3-7025-0964-4, Verlag Anton Pustet, 2020, EUR 25,00

1960 wurde damit begonnen, im Großglocknergebiet wieder Steinböcke anzusiedeln – der Beginn einer bemerkenswerten Erfolgsgeschichte. Heute können aufmerksame Beobachterinnen und Beobachter – so sie sich etwas Zeit nehmen – mit großer Wahrscheinlichkeit diese Tiere sehen.
Das vorliegende Buch beschreibt die Biologie und den Lebensraum des Steinwildes ebenso wie die Entwicklung der Population in den Jahren der Betreuung durch die Steinwildhegegemeinschaft Großglockner bis heute und zeigt Erkenntnisse aus der wissenschaftlichen Forschung auf diesem Gebiet. Dabei werden die jagdlichen Zugänge ebenso beleuchtet wie der Naturschutz, denn große Teile des Verbreitungsgebietes des Steinwildes liegen in den Flächen des Nationalparks Hohe Tauern, mit dem es seit mehr als zwei Jahrzehnten eine enge Kooperation gibt.
Schlussendlich ist der Steinbock als Symbol der Alpen für alle Seiten ein Gewinn, wie das „Haus der Steinböcke“ zeigt, das 2020 in Heiligenblut eröffnet wird.

Verlag Anton Pustet

Traumberg Traunsteinzoom

Christoph Mizelli
Traumberg Traunstein

160 Seiten, Hardcover, ISBN 978-3-903011-59-5, Colorama Verlag, 2020, EUR 35,00

Ob Kaiser oder Könige, Normalsterbliche oder Alpin-Kapazunder, Wilderer oder Jäger: Sie alle hat der »Wächter des Salzkammer-guts« in seinen Bann gezogen. Unglaubliche Begebenheiten haben seinen Mythos begründet, seine Tier- und Pflanzenwelt ist einzigartig. Christoph Mizellis zweites Traunstein-Werk ist eine literarisch-fotografische Neu-vermessung dieses Giganten aus Kalkstein.

Colorama Verlag

Glücksorte in Salzburgzoom

Monika Bruckmoser
Glücksorte in Salzburg
Fahr hin und werd glücklich

168 Seiten, durchg. farb. illustriert, 13,5 x 20,5 cm, ISBN 978-3-7700-2208-3, Droste Verlag, 2020, EUR 14,99

Ein einzigartiger Glücks-Reiseführer widmet sich 80 besonderen Orten. Als Festspielstadt und UNESCO Weltkulturerbe rangiert Salzburg ganz weit oben, wenn es um Kultur geht. Auch kulinarisch belegt es mit flaumigen Salzburger Nockerln und den berühmten Mozartkugeln einen Spitzenplatz. Dass sie auch in Punkto Glück viel zu bieten hat, zeigt Monika Bruckmoser mit „Glücksorte in Salzburg“. 80 Orte hat sie ausgewählt, die den verführerischen Charme der Mozartstadt einfangen. Ob bei einem Spaziergang durch die engen mittelalterlichen Gassen, auf einer kleinen Wanderung zu den beeindruckenden Naturschauplätzen der Umgebung oder beim Genuss einer deftigen Bierjause. Jeder findet bestimmt seinen ganz besonderen Glücksort in dieser faszinierenden Stadt. Die Autorin ist in Salzburg geboren und aufgewachsen. Als selbstständige Fremdenführerin liebt sie es, Gästen aus Nah und Fern die Sehenswürdigkeiten ihrer wunderschönen Heimatstadt, aber auch deren versteckte Winkel zu zeigen. Zu ihren ausgewählten Glücksorten gehören Parks und Gärten mit duftenden Kräutern und bunten Blumen, Museen und kleine Kirchen, plätschernde Brunnen und traditionelle Cafés. Mozart begegnet einem immer wieder, es geht zu einem tänzelnden Papageno, aber auch hoch auf die Festung oder auf ein nostalgisches Riesenrad, ins Marionettentheater und zu bronzenem Riesengemüse, zur Bootsfahrt auf der Salzach oder über einen unterirdischen Salzsee.
Mit Fotos, ÖPNV-Hinweisen und einer Übersichtskarte.

Droste Verlag